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In den vergangenen Wochen wurden uns vermehrt Fälle gemeldet, in denen Unternehmen durch digitalen Betrug, Phishing-E-Mails, gefälschte Rechnungen, manipulierte Zahlungsaufforderungen sowie durch Identitätsdiebstahl geschädigt wurden. Dabei treten die Täter häufig als vermeintliche Geschäftspartner, Behörden, Banken, Softwareanbieter, Kunden oder sogar als Innungen und Verbände auf.

Typische Merkmale solcher Betrugsversuche sind unter anderem:

  • E-Mails mit dringendem Handlungsbedarf (z. B. Kontosperrung, Fristablauf, Sicherheitswarnung)
  • Aufforderungen zur Preisgabe sensibler Daten (Zugangsdaten, Bankverbindungen, Steuer- oder Ausweisdaten)
  • Änderungen von bekannten Bankverbindungen per E-Mail
  • Unerwartete Rechnungen oder Mahnungen mit unbekannten oder leicht veränderten Absenderadressen
  • Anhänge oder Links, die Schadsoftware enthalten können
  • Ausländische Bankverbindungen

Unsere dringenden Empfehlungen:

  • Prüfen Sie Absenderadressen und Inhalte von E-Mails stets sehr sorgfältig
  • Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge und klicken Sie nicht auf unbekannte Links
  • Geben Sie niemals sensible Daten per E-Mail oder Telefon weiter
  • Verifizieren Sie Zahlungsaufforderungen oder Kontodatenänderungen immer über einen zweiten, bekannten Kommunikationsweg
  • Sensibilisieren Sie auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig für diese Themen

Bitte beachten Sie: Auch die Kfz-Innung Unterfranken wird keine sensiblen Daten per E-Mail abfragen und keine kurzfristigen Zahlungsaufforderungen ohne vorherige, bekannte Kommunikation versenden.

Sollten Sie einen Betrugsversuch feststellen oder bereits betroffen sein, empfehlen wir, umgehend Ihre Bank zu informieren und ggf. Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Bleiben Sie wachsam – Prävention ist der beste Schutz.